Mobiles Radio

Mobiles Radio wird von Jahr zu Jahr beliebter. Man möchte nicht nur Zuhause Radio hören, sondern z.B. auch wenn man einen Spaziergang macht, seine Oma besuchen geht, oder auf die Bahn wartet.

Heutzutage gibt es glücklicherweise genug Möglichkeiten, das Radioprogramm auch mobil miterleben zu dürfen. Sei es durch das Handyoder den mp3-Player. Nahezu an jedem Ort kann heutzutage seinem Radio Programm gelauscht werden.

Hätte mir vor 20 Jahren einer gesagt, das man heutzutage ohne Kabel, mittels Handys, telefonieren, sich über Videokonferenzen Live mit einer anderen Person unterhalten, oder während des Zugfahrens mobil Radio hören könnte…

…ich glaube ich hätte ihn für verrückt erklärt.

Mobiles Radio

Mobiles Radio wird von Jahr zu Jahr beliebter. Man möchte nicht nur Zuhause Radio hören, sondern z.B. auch wenn man einen Spaziergang macht, seine Oma besuchen geht, oder auf die Bahn wartet.

Heutzutage gibt es glücklicherweise genug Möglichkeiten, das Radioprogramm auch mobil miterleben zu dürfen. Sei es durch das Handyoder den mp3-Player. Nahezu an jedem Ort kann heutzutage seinem Radio Programm gelauscht werden.

Hätte mir vor 20 Jahren einer gesagt, das man heutzutage ohne Kabel, mittels Handys, telefonieren, sich über Videokonferenzen Live mit einer anderen Person unterhalten, oder während des Zugfahrens mobil Radio hören könnte…

…ich glaube ich hätte ihn für verrückt erklärt.

Radio rund um die Welt

Dank des Internets kann man heutzutage Radio rund um die Welt empfangen. In der Ferne muss man nicht auf die gewohnten Informationen seines Heimatsenders verzichten. Die Lieblingsmoderatoren begleiten Studenten im Ausland von den peruanischen Anden bis ins australische Outback. Die Technik erlaubt es auch, Auswanderern zumindest ihren Stammsender „mitzunehmen“. Richtige Radios sind nicht mehr notwendig, um Radio rund um die Welt zu hören. Allerdings liegt beim Empfang über WLAN oftmals der Teufel im Detail. Denn selbst bei gut ausgestatteten PCs oder Laptops, über die alle möglichen Sender per Livestream zu empfangen sind, bricht stellenweise die Verbindung zum Netz zusammen. Stabiler sind da wirklich die „guten alten“ ISDN-Anschlüsse, die auch in abgelegeneren Gegenden der Erde funktionieren – vorausgesetzt, es ist ein entsprechender Anschluss vorhanden.

Radio rund um die Welt hat so manchen Globetrotter schon in einsamen Stunden über eine verregnete Nacht im Zelt hinweggeholfen. Nicht nur über das Internet ist so mancher Hörfunksender von zu Hause im Ausland zu erreichen. Über Kurzwelle sind mit einem kleinen Reiseradio schon einige deutschsprachige Sender zu hören. Ist man des Spanischen oder Portugiesischen nicht kundig, so ist ein handlicher Weltempfänger in Südamerika Gold wert, wenn man mit dem Drahtesel unterwegs ist und trotzdem über die Geschehnisse in der Welt informiert sein möchte. Gerade Weltreisende, die den Globus innerhalb eines halben Jahres oder gar ganzen Jahres erkunden, halten sich mit Informationen auf dem Laufenden, die sie von deutschsprachigen Stationen via Internet oder Kurzwelle empfangen, denn man möchte ja nicht so ganz unbedarft und uninformiert wieder nach Hause kommen.

Radio im Internet hören

Seit es die Möglichkeit gibt, Radio im Internet zu hören, hat sich die Anzahl der Sender um ein Vielfaches gesteigert. Nicht nur die öffentlich rechtlichen Stationen sind über Internet auf der ganzen Welt zu empfangen. In den letzten Jahren hat sich eine ganze Reihe an kleinen Privatsendern etabliert, die tagtäglich ihr Programm ausstrahlen.

Die Übertragung erfolgt in der Regel als Streaming Audio. Für die Nutzung sind entsprechende Streaming Clients erforderlich.

Einige kleine, manchmal auch nur von Privatpersonen betriebene Webradios senden oft illegal, da sie häufig nicht über die notwendigen Rechte verfügen. Die Mehrzahl der kleinen Internetradios hat aber mittlerweile auch die Rechte sowohl von der GVL also auch von der GEMA gekauft. Dieses kann im Regelfall auf der GEMA-Webseite nachgeschlagen werden.

Das Internetradio wird von zahlreichen Hörfunkesendern als alternative Übertragungstechnik für eine Zweitverwertung ihrer Programme genutzt. Der Empfang soll so auch Hörern ermöglicht werden, die das Programm weder terrestrisch noch über Satellit empfangen können.

Radio im Internet bieten beispielsweise die deutschen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten an, die Stammhörer außerhalb ihres Sendegebiets erreichen wollen, beispielsweise Auswanderer oder Studenten bei einem Auslandsaufenthalt.

Die Übertragung von aktuellen Programmen wird häufig durch Archivierung und

Bereitstellung früher gesendeter Beiträge ergänzt.

Die Übertragung erfolgt mittels spezieller Streaming-Protokolle (Live-Streaming) oder über die Dateiübertragungs-Protokolle HTTP und FTP (On-Demand-Streaming). Die Hauptanforderung an spezielle Streaming-Protokolle ist eine hohe Fehlertoleranz, so dass möglichst zumindest fünf Prozent an Paketverlusten ohne sicht- bzw. hörbare

Qualitätseinbußen ausgeglichen werden können.

Seit der Verbreitung von drahtlosen Internetverbindungen über WLAN oder Mobiltelefonie ist der Empfang von Internetradio nicht mehr auf den heimischen PC beschränkt. Es gibt Internetradio-Empfänger fürs Wohnzimmer, die sich ihr Signal über den WLAN-Router holen und über eine Hifi-Anlage einen guten Klang liefern. Radio im Internet hören ist eine gute Variante, sich die Vielfalt an neuen Sendern ins Haus zu holen.

Deutschlandfunk

Die thematischen Schwerpunkte des 1960 gegründeten Deutschlandfunk sind einerseits Informationen und Hintergrundberichte, andererseits kulturorientierte Sendungen. Tagsüber stehen vor allem tagesaktuelle Geschehnisse aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im Vordergrund, während danach die Kultur (Musik, Hörspiele, Lesungen, Berichte über kulturelle Themen) das Programm bestimmt. Demzufolge ist der Musikanteil am Tage verhältnismäßig gering, während er abends und nachts sowie am Wochenende etwa die Hälfte der Sendezeit beträgt.

Im Kölner Funkhaus werden teilweise auch Sendungsbestandteile für „Deutschlandradio Kultur“ produziert. Das gesamte Programm des Deutschlandfunk ist frei von Werbung.

Nachrichten werden wochentags von 5:00 bis 18:00 Uhr zu jeder vollen und halben Stunde, in den übrigen Zeiträumen zur vollen Stunde gesendet, die anschließende Verkehrsfunksendung deckt das gesamte Gebiet der Bundesrepublik Deutschland ab. Wochentags sendet der DLF von 5:00 bis 9:00 Uhr das Nachrichtenmagazin „Informationen am Morgen“ mit Wortbeiträgen und Interviews von etwa fünf bis zehn Minuten Länge. Weitere Informationsmagazine sind die „Informationen am Mittag“ von 12:00 bis 13:30 Uhr, die „Informationen am Abend“ von 18:10 bis 18:40 Uhr und die Sendung „Das war der Tag“ von 23:10 bis 24:00 Uhr, eine aktuelle Zusammenfassung der Ereignisse des Tages. Der Sendung „Informationen am Abend“ folgt bis 19:00 Uhr die Sendung „Hintergrund“.Hier wird stets ein Thema der Zeitgeschichte ausführlich und analytisch abgehandelt.

Mehrmals täglich wird eine nationale und eine internationale „Presseschau“ mit Auszügen aktueller Kommentare erstellt. Die Informationen am Morgen gelten als Flaggschiff des Deutschlandfunks. Innerhalb dieser Sendung ragen die Hauptinterviews werktäglich gegen 7:15 Uhr und 8:15 Uhr als „Interview am Morgen“,

meistens telefonisch mit einem Politiker, besonders hervor. Diese Interviews sind häufig Gegenstand der tagesaktuellen Berichterstattung in den meinungsbildenden Medien. Seit der Einführung des öffentlich-rechtlichen Frühstücksfernsehens, das ebenfalls Liveinterviews bietet, hat die mediale Bedeutung des Interviews etwas abgenommen, es gilt aber aufgrund der exzellenten journalistischen Leistungen gegenüber seinem Fernsehpendant in Informationswert und Nachfragestil häufig immer noch als führend. Das Deutschlandradio, als den Deutschlandfunk betreibende Rundfunkanstalt, weist in seiner Selbstdarstellung darauf hin, dass seine Informationssendungen in Multiplikatorenkreisen (Journalisten, Entscheider in Politik und Wirtschaft) einen hohen Stellenwert besitzen, sehr beliebt sind und die Informationsprogramme der Landesrundfunkanstalten diesbezüglich in den Schatten stellen.